Seminar

Moderne Sklaverei - Der Mensch als Ware zwischen Wirtschaftsinteressen und Menschenrechten

Trotz (inter-)nationaler Verbote und Ächtung befinden sich heute 21-30 Millionen Menschen weltweit in Sklaverei oder sklavereiähnlichen Arbeits- und Lebensbedingungen – auch vor unserer Haustür. Moderne Sklaverei kennt viele Formen, existiert in allen Regionen und ist gängige Praxis in vielen Wirtschaftssektoren. Sie ermöglicht ein Milliardengeschäft für die Arbeitgeber, Chic und Komfort zu irrealen Preisen für uns KonsumentInnen. Für die Betroffenen hingegen bedeutet sie Freiheitsberaubung und den Verlust der Kontrolle über das eigene Leben, Armut, tagtägliche Erschöpfung aufgrund schwerer Arbeit, Gesundheitsschäden, Isolation, auseinandergerissene Familien, Erniedrigungen, nicht selten auch die Erfahrung von (u. a. sexueller) Gewalt. Welche (inter-)nationalen und lokalen Gegeninitiativen und Handlungsansätze gibt es, was können wir tun als GewerkschafterInnen, BürgerInnen und als VerbraucherInnen?