Europa in der Krise

Die Europäische Union steckt in der Krise. In einer Krise, die viele Dimensionen hat und die so groß ist, wie kaum eine seit dem Zweiten Weltkrieg.

Erstmals in ihrer Geschichte hat mit Großbritannien ein Mitgliedsland die EU verlassen. EU-Staaten geraten unversöhnlich aneinander, sei es in Fragen der Grenzkontrollen oder der Bankenregulierungen. Die Eurokrise und die Versuche ihrer Bewältigung hat den Euroraum gespalten in ein Lager der Gläubiger und der Schuldner. Und überall büßen die traditionellen politischen Parteien an Attraktivität ein, gewinnen dagegen populistische Bewegungen mehr und mehr Zulauf. Bezeichnet ein Mehr an Nationalstaat oder „mehr Europa“ die Achse, auf der eine aussichtsreiche Besserung der Situation erwartbar ist? Wer solche Fragen diskutieren möchte, findet hier ein passendes Seminarangebot.

(MK, Nov. 2016)