Es ist soweit

Nach einem unsäglichen Wahlkampf, hässlichen Beschimpfungen, unzähligen Tweets und langgehegten Erwartungen des liberalen Amerika, es werde schon alles gut gehen, heißt seit heute (20. Januar 2017) der Präsident der Vereinigten Staaten: Donald J. Trump.

Der bei seinem Amtsantritt unbeliebteste Präsident aller Zeiten spaltet das Land noch tiefer, als es bislang – auch und gerade unter Barack Obama – schon der Fall war. Und wie sein Vorgänger wird der neue Präsident in seiner Antrittsrede vor Hunderttausenden Menschen in Washington seinen Willen bekunden, das Land zu einen. Inwieweit wird die Politik, die er und sein Kabinett in den kommenden Jahren versucht zu realisieren, diesem Ziel näherkommen?

Ende Mai wird Trump mehr als 100 Tage im Amt sein und wir werden in einem Seminar zur USA Gelegenheit haben, dieser Frage nachzugehen. Als kundiger Gesprächspartner wird uns die Woche über der Historiker Bill Smaldone aus Salem/Oregon zur Verfügung stehen. Mit ihm zusammen werden wir auch erörtern, welche neuen politischen Antworten auf Seiten einer linksorientierten Politik es braucht, damit die Rechten, die schlechte Antworten bereithalten, nicht weiter siegen. (MK)