Startseite

Nachrichten & Kommentare

Hunger interessiert nicht
hunger.jpg.jpgDie Staats- und Regierungschefs der entwickelten Industrienationen haben beim gerade zu Ende gegangen Welternährungsgipfel in Rom durch Abwesenheit geglänzt. Wollten sie sich unangenehme Frage ersparen ...

angesichts nicht eingehaltener Hilfeversprechen und der Tatsache, dass die Welt derzeit die größte Ernährungskrise seit Jahrzehnten erlebt? Eine Milliarde Menschen leiden an Unterernährung, das sind hundert Millionen mehr als vor einem Jahr. Sie leben vor allem in Entwicklungsländern: 642 Millionen in Asien, 265 Millionen im südlichen Afrika, 42 Millionen im nördlichen Afrika und Nahen Osten und 53 Millionen in Lateinamerika und der Karibik. (vgl. www.welthungerhilfe.de ).

Warum muss ein Teil der Weltbevölkerung hungern, während es in der entwickelten Welt Nahrungsmittelüberproduktion gibt? Einfache Antworten darauf gibt es nicht. Es kann nicht nur darum gehen, mildtätig Lebensmittel auszuteilen. Gefragt sind „Lösungen“, die wirtschafts- und gesellschaftspolitische Fragen wie Steuern, Marktgebühren, Kleinsparerförderung oder die Gleichstellung von Frauen und Männern einbeziehen. Wer dazu mehr erfahren und diskutieren möchte, ist herzlich eingeladen zu dem Seminar: „Globale Ungleichheit – Hat die Politik vor Hunger, Seuchen und Armut kapituliert?“ Hattingen, 15.–20.08.2010. Themenplan und Anmeldung hier .

 
< zurück   weiter >