Seminar

Globale Ungleichheit - Hat die Politik vor Hunger, Seuchen und Armut kapituliert?

Bis 2015, so die Vereinten Nationen, soll Armut und Hunger in der Welt halbiert werden. Die tatsächliche Entwicklung aber lässt nichts Gutes ahnen. Die Zahl der Hungernden nimmt zu statt ab, und die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise trifft die Länder des Südens besonders hart. Auch die “Krankheiten der Armen”, AIDS, Malaria und Tuberkulose, sind weltweit auf dem Vormarsch. Und nicht zuletzt produzieren (Bürger)Kriege und Umweltkatastrophen immer mehr Leid und Vertriebene. Welche Antworten hat die Politik auf diese Herausforderungen? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen der Abschottung Europas vor Flüchtlingen, der engen Verknüpfung von Entwicklungs- und Sicherheitspolitik und dem Aufruf des UN Generalsekretärs an die Länder der Welt, angesichts der globalen Krisen enger zusammenzuarbeiten?