Seminar
Crash der Finanzmärkte - Krise des Euro - Grenzen des Wachstums: Wie viel Staat braucht der globale Markt?
Seit dem Banken- und Börsencrash im Herbst 2008 und der folgenden Weltwirtschaftskrise wird wieder über strikte staatliche Regulierungen der Finanzmärkte und die Zukunft des Kapitalismus diskutiert. Dessen ökonomischer Kollaps ließ sich nur mit teuren Rettungs- bzw. Konjunkturpaketen und um den Preis explodierender Staatsverschuldung verhindern, die zuletzt zum Auslöser der Euro-Krise wurde. Abbau der (Neu-)Verschuldung ist nur durch Leistungskürzungen, Steuererhöhungen und / oder kräftiges Wirtschaftswachstum zu erreichen. Doch woher soll das kommen, wo es doch gerade fehlende profitable Anlagemöglichkeiten in der Realwirtschaft waren, die viel Kapital in die Spekulation fließen ließen? Und inwieweit setzen Naturverbrauch und Klimawandel dem industriell-kapitalistischem Wachstum ökologische Grenzen?
