Seminar

Deutschland, Israel und Palästina: Schuldfragen, Interessen und politische Sympathien im Nahostkonflikt

Holocaustleugnungen und Drohungen aus dem Iran, Israel von der Landkarte zu tilgen, der “asymmetrische” Libanonkrieg 2006, der Raketenbeschuss Israels aus dem von der radikal-islamischen Hamas kontrollierten Gaza-Streifen und der spätere massive Gegenschlag haben dem Nahostkonflikt neue Aufmerksamkeit verschafft. Während Israel inzwischen mehr als 60 Jahre besteht, gibt es immer noch keinen Staat Palästina. Vor diesem Hintergrund wird der jüdische Staat in der deutschen Öffentlichkeit – wie anderswo in Europa – zunehmend kritisiert und von einer “besonderen Verantwortung für Israel” ist nur noch wenig zu spüren. Stattdessen wachsen die Sympathien für die Palästinenser. – Woran liegt das und (wie) lässt sich die Frage nach “Schuld” und Interessenlagen im Nahostkonflikt beantworten?