Zahlen und Fakten rund um die größte Suchmaschine der Welt

Google Logo (mit Klee)

Google ist die mit Abstand größte Suchmaschine der Welt. Aktuell sind über 8 Mrd. Webseiten im Google-Index und nach jeder neuen Indexierung wächst die Anzahl der Webseiten um 10-15% (nach googlewatchblog ) an.

Der Pagerank , das Bewertungsverwahren, mit dem Google so erfolgreich wurde wägt über 200 Kriterien miteinander ab. Die Patentrechte für den Pagerank liegen bei der Universität Stanfort , die seid der Erteilung 2001 weit mehr als 100 Mio US $ damit verdient hat. Bis einschließlich 2011 werden die Rechte uneingeschränkt Google erteilt.

Googles Serverpark besteht aus weit über 450.000 handelsüblichen Standard-PCs mit einem von Google angepassten Linux-Betriebssystem. Hier eine Karte mit allen Google-Rechencenter-Standorten. Man hat von Anfang an gegen den Trend nicht auf Großrechenanlagen mit Spezialhardware gesetzt. Googles Rechenanlagen bestehen aus sogenannten Clustern von bis zu 2000 Einzel-PCs. Pro Cluster wird ein Petabyte (das entspricht 1Mio Gigabyte) Daten verarbeitet. Jeder Cluster hat einen Datendurchsatz von 2 Gbit pro Sekunde. Damit stellt Google die größte private Rechnerleistung der Welt. (Quelle : R.Kaumanns und V.Siegenheim: Die Googleökonomie. Wie Google die Wirtschaft verändert. Books on Demand GmbH, Noderstedt, 2007.)

Besonders interessant ist auch der Umgang mit Systemausfällen. Da es sich im normale Standard-Hardware handelt, fallen pro Tag mind. 2 Rechner pro Cluster aus. Da es sich aber um ein verteiltes und nicht um ein zentral organisiertes Sternnetz handelt, übernehmen kurzfristig andere PCs die Rechnerleistung der ausgefallenen. Durch das Einplanen von Ausfällen wird der ganz große Crash verhindert.

Die zum Unterhalt der Serverparks benötigte Energie ist atemberaubend. Allein für das in Dalles, Oregon (Nähe Portland) befindliche Rechenzentrum werden 1500 Watt benötigt, bei 120.000 qm macht das 180.000 KiloWatt pro Stunde.

Größere Kartenansicht

 

Und hier noch ein paar Bilder des neuen Giga-Rechenzentrum in Dalles, Oregon.

Google gibt sich bedeckt in Sachen Energie . Es gibt allerdings Stimmen, die behaupten die einzige Begrenzung für Googles Wachstum seien die Energiekosten ("Die Welt ist eine Google" (neues auf 3sat).

Mit http://www.google.org/ (engl. sprachige Webseite) versucht Google sein Energiefresser-Image ein wenig aufzupolieren. Und tatsächlich finden sich bei genauerer Betrachtung interessante Ansätze für Herstellung erneuerbarer Energien.

Weitere empfehlenswerte Quellen sind: