Regionalkonferenz in Kooperation mit der Friedensschule und dem Archiv der Zukunft

Sessionplan bei der Regionalkonferenz

Das „wir“ steht auch bei der dritten Regionalkonferenz am 26./27.3. im Vordergrund der Veranstaltung. Pädagogen aus unterschiedlichen Bildungseinrichtungen kommen zusammen, um voneinander zu profitieren, zu lernen und um gemeinsam neue Lernorte zu gestalten.


 

Schon lange wissen wir, dass die Gestaltung von Bildung nichts mit traditionellem Handeln zu tun hat. Bildung bekommt immer wieder neue Dimensionen. Dimensionen, die es erfordern, sich auszutauschen! Seit fast einem Jahr treffen sich Pädagogen, um mit alten und neuen Kollegen über Bildung und lernen zu sprechen. In Form eines Barcamps kamen teilnehmende LehrerInnen zusammen und wurden zu Referenten. Keine Schule ist die perfekte Schule. Aber die Einsicht darüber, dass Einrichtungen Unterstützung und praktische Ideen benötigen, bringt sie schon ein Stück weiter.

Was ist ein Barcamp?

Das Prinzip Barcamp lebt von der aktiven Beteiligung seiner TeilnehmerInnen: Organisiert werden lediglich Ort und Infrastruktur, ein herkömmliches Veranstaltungsprogramm gibt es nicht. Stattdessen bringen die Teilnehmer eigene Präsentationen oder Vorschläge für Diskussionsrunden mit, deren Reihenfolge spontan vor Ort geplant wird. Man rammt sozusagen einen Pfosten in die Erde auf dem Ort und Zeit stehen und es kommen viele motivierte Menschen für einige Zeit zusammen um selbstorganisiert voneinander zu lernen. Das klingt chaotisch, ist es oft auch, aber es funktioniert. Zu Beginn stellen sich alle Teilnehmenden kurz, meist anhand von 3-5 Schlüsselworten vor, die das Interesse der anderen TeilnehmerInnen wecken sollen. Anschließend stellen diejenigen Teilnehmer die eine Session leiten möchten das Thema am Morgen kurz vor. Per Aufzeigen wird die Zahl der Interessenten ermittelt und ein passender Raum zugewiesen. Es wird ein Sessionplan erstellt, ein Wegweiser durch den Tag. Die Sessions sind in der Regel 45 Minuten lang. Man kann aber einen 2. Slot belegen um die Zeit auszudehnen.

Mögliche Themenvorschläge (die sollten so formuliert sein, das sie Interesse wecken und möglichst viele TeilnehmerInnen anlocken): Wie der Einsatz von digitalen Medien den Forscherdrang erhöhen und die Selbstorganisation befördern kann. Wie Rythmisierung an einer Regelschule gelingen kann Diskussion zum Konzept der Schule xy Interdisziplinärer Unterricht. Wenn die Musiker mit den Mathematikern tanzen gehen ...

Zudem werden alle Besucher ermutigt, Beiträge live oder nachträglich mit Videos, Bildern und Berichten zu dokumentieren. Ein Barcamp erinnert häufig an die Methode Open Space, sie ist jedoch wesentlich offener. Meist werden schon vor Beginn des Barcamps mögliche Themen gesammelt. Das passiert häufig online, in einem Wiki oder Etherpad. Die Vorschläge der Teilnehmenden für Diskussionsrunden, Vorträge oder auch Requests werden in einem Etherpad veröffentlicht.
Wichtige organisatorische Hinweise

  • auf dem gesamten Schulgelände ist Rauchverbot
  • Es gibt ausschließlich vegetarisches Essen auf der Regionalkonferenz
  • um eine eventuelle Übernachtungsmöglichkeit kümmern sie sich bitte selbst
  • Die Teilnahme kostet 40,00 € und deckt die Raumkosten und das Mittagessen

Dokumentation der

Durch das spontane Erstellen des sogenannten Session-Plans ergaben sich Gruppen, die verschiedene pädagogische Ansätze diskutierten oder sich über
anstehende Projekte verständigten.

In der Internationale Friedensschule Köln findet vom 26.03.2011 von 11:00-18:00 Uhr bis zum 27.03.2011 von 10:00 - 16:00 Uhr die 3.
Regionalkonferenz statt. Hier kann man sich anmelden.

Die Organisatoren

Die Internationale Friedensschule Köln IFK/CIS (http://if-koeln.de) und das DGB Bildungswerk e.V. (http://dgb-bildungswerk.de)