Hattinger Mediensommer ist gestartet

Ist Überwachung Bürgerschutz? Warum sind historische Hand- lungen in Spielfilmen richtig oder nicht? Diesen und vielen anderen wichtigen Fragen stellt sich das Forum Politische Bildung in Kooperation mit der DGB Jugendbildung NRW diese Woche im "Hattinger Mediensommer".
Sechs Fünf-Tagesseminare, thematisch ausgerichtet auf z.B. Datenschutz, Politikinszenierung im Film, Medienverwahrlosung oder grundlegenden Computerumgang bis zu Crackergefahren bieten eine intensive Auseinandersetzung mit zentralen Themen der heutigen Medienwelt. 67 TeilnehmerInnen haben die Herausforderung angenommen.
"Unser Anliegen ist der Erwerb von Medienkompetenz", sagt Guido Brombach, Bildungsreferent und Leiter des Bereich Computer und Medien. "Diese zeichnet sich dadurch aus, dass man einen medienkritischen Blick entwickelt und sich des Manipulationspotentials bewusst wird, das die Medien haben".
"Aber die Möglichkeiten der modernen Medien bieten auch eine Menge Chancen", so Guido Brombach. Und das stellen die VeranstalterInnen des Hattinger Mediensommers gleich zu Beginn unter Beweis: Sie haben eine Kommentarwand im Foyer aufgebaut, wo Gedanken und Eindrücke der TeilnehmerInnen, Mut und Unmut erscheinen dürfen. Wie die Inhalte auf die Wand gelangen? - Über ein Weblog, so gehört es sich im Zeitalter des Web 2.0. Die Identität der VerfasserInnen bleibt dabei verschlüsselt, und ihr Beitrag erreicht schnell und kaum übersehbar alle KollegInnen. Wie mit dieser neuen Art von Kommunikation umgegangen wird, welche Effekte sie hat, bleibt mit Spannung abzuwarten.
