Die ARD Mediathek

Laut dem [[Rundfunkstaatsvertrag]] haben die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten den Auftrag, die Grundversorgung zu sichern. Dafür bezahlt der Empfänger Rundfunkgebühren. Das ausgestrahlte Programm hat allen Anforderungen zu genügen. Auch wenn die Unterhaltung überwiegt, dürfen auch die anderen Sparten wie Politik, Geschichte, Wirtschaft, Kultur, u.s.w. nicht zu kurz kommen. Außerdem muss der Rundfunk staatlich unabhängig sein um sicher zu stellen, dass er nicht für Propagandazwecke genutzt wird. Seid neuestem erregen sich die Gemüter, weil der öffentlich-rechtliche Bereich angefang hat, seinen Internetauftritt auszubauen.
Kritiker sind der Meinung, dass sie damit über die Sicherung der Grundversorgung hinaus Arbeit leisten, die andere Fernsehstationen ebensogut erledigen könnten und eine öffentlich finanzierte Konkurrenz zu anderen Fernsehstationen aufgebaut wird.
Dennoch weißt die Mediathek Richtung Zukunft. Sie hält alles vor, was im ersten deutschen Fernsehen ausgestrahlt und urheberrechtlich auch der ARD gehört. Im Stil der Sendung mit der Maus hat die ARD ein interessantes Video, das die Möglichkeiten der neuen Mediathek aufzeigt. Auch das ZDF hat eine eigene Mediathek, auch öffentlich finanziert. Bisher sind die TV-Beiträge zwar nur 7 Tage im Netz, dennoch kann man sie in dieser Zeit sogar auf der eigenen Festplatte sichern.
In einer 5-teiligen Reihe hat die ARD die Sendung "Quoten, klicks und Kohle" produziert, in der sie sich, wie ihre Kritiker sagen selbst promotet und ihre Entscheidung für die Mediathek rechtfertig:
Kapitel 1: Das Fernsehen von Morgen
Kapitel 2: Kriegserklärung per Schlagzeile
Kapitel 3: Die Kampagnen-Macher
Kapitel 4: Privat-TV: Kohle statt Kontrolle
Kapitel 5: Die Strippenzieher der Medienpolitik
Sicher ist, der Rundfunkstaatsvertrag wird novelliert, auch wenn das noch etwas dauern kann. Dennoch hat der Kampf um die besten Plätze des Internet-Fernsehens begonnen.
