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Chaos-Interview - Oktober 16, 2009 by Jöran

Führe mit jedem anderen Seminarteilnehmer ein Gespräch über Deine Frage und notiere Dir etwas zu den Antworten. Schreibe dann einen Blogkommentar zu den gesammelten Antworten.

  1. Wenn Du etwas an der technischen Architektur des Internets umbauen (lassen) könntest, was wäre dies und was wäre Dein Ziel dabei?
  2. Wer ist dafür verantwortlich, dass Kinder und Jugendliche im Internet vor Bedrohungen geschützt werden? Welche Mittel befürwortest Du?
  3. Wenn Du Chef einer Plattenfirma wärst, wie würdest Du mit dem Phänomen des illegalen Filesharings umgehen?
  4. Sollte totale Anonymisierung und Verschlüsselung im Internet erlaubt sein? Warum (nicht)?
  5. Terroristen und Organisierte Kriminalität nutzen das Internet auf vielfältige Weise. Sollte die Polizei alle Möglichkeiten nutzen können, die Kriminelle auch nutzen können? Warum (nicht)?
  6. Wenn Websites ohne Nebenwirkungen und perfekt gesperrt werden könnten, welche Webseiten sollten dann gesperrt werden?
  7. Wenn Du die Gesetze für Vorratsdatenspeicherung und Online-Durchsuchung neu schreiben könntest, wie würden die wichtigsten Punkte aussehen?
  8. Inwiefern stimmst Du der These zu, dass mehr Sicherheit nur mit Einschränkungen der persönlichen Freiheiten zu haben ist?
Durchsuchung – was nun? - Oktober 15, 2009 by plock

Der Rechtsanwalt Udo Vetter weist in einem Vortrag anschaulich und leicht verständlich auf die Rechte des Beschuldigten im Strafverfahren hin. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Durchsuchung der Wohnung.

Video: Sie haben das Recht zu Schweigen – Udo Vetter 2003

Folien: Sie haben das Recht zu schweigen_Vetter

Netzsperren - Oktober 15, 2009 by Jöran

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Das neue Grundrecht auf Vertraulichkeit - Oktober 15, 2009 by plock

Im Zusammenhang einer Klage gegen die sog. Onlinedurchsuchung und das Verfassungsschutzgesetz NRW hat das Bundesverfassungsgericht in seinem Entscheid ein neues Grundrecht auf Vertraulichkeit und Integrität in der IT formuliert. Manche bezeichnen es als Grundrecht auf eine digitale Intimsphäre.

Dieses Recht schützt den Betroffenen vor Zugriffen auf Computer, Netzwerke und vergleichbare Systeme, wenn diese Zugriffe sein Persönlichkeitsrecht gefährden. Dieses Grundrecht sei eine weitere „Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts“ gemäß Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art.1 Abs. 1 GG und steht damit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung gleich.

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Arbeitsauftrag: Überwachung durch den Staat - Oktober 15, 2009 by Jöran
  1. Sammelt Informationen zu den politischen Maßnahmen
    a. Vorratsdatenspeicherung und b. Online-Durchsuchung.

    1. Videos zu den einzelnen Positionen: Macht Euch zu den Leitfragen Notizen.
    2. Anschließend könnt Ihr zu einer Frage vertiefend recherchieren.
    3. Schreibt einen Blog-Kommentar zu Eurer Frage.
  2. Findet Argumente für und gegen erweiterte staatliche Maßnahmen zur Überwachung.

Vorratsdatenspeicherung

Positionen zur Online-Durchsuchung / Bundestrojaner

weiterführende Materalien

Weiterführende Materialien zur staatlichen Überwachung - Oktober 15, 2009 by Jöran

Videos zur allgegenwärtigen Überwachung

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Vorratsdatenspeicherung - Oktober 15, 2009 by Jöran

“Der unbescholtene Bürger hat nichts zu verbergen” oder?

Frontal21 vom 30.10.2007 über die geplante Vorratsdatenspeicherung weiterlesen »

Bundestrojaner / Online-Durchsuchung - Oktober 15, 2009 by Jöran

Die Vorgeschichte

Seit 2005 gab es bereits verdeckte Online-Überwachungen. Eine “organisierte Verfassungsfeindlichkeit”, wie Rechtsexperte Prof. Peter-Alexis Albrecht es im Beitrag des ARD-Magazins “kontraste” von 2007 nennt. weiterlesen »

Anonymisierung - Oktober 14, 2009 by Jöran

Es gibt verschiedene Programme, mit denen man seine Interkommunikation anonymisieren kann. Beliebt ist z.B. die Software von JAP / AN.ON, die man kostenlos herunterladen kann. Für den Browser Firefox kann man sich ebenfalls kostenlos das Zusatzprogramm Tor-Proxy.NET installieren.

Tatort Internet – Gültigkeit des StGB - Oktober 14, 2009 by plock

Verbote des deutschen Strafrechts kommen nicht nur bei Inlandstaten zur Anwendung. Auch dann, wenn ein Täter im Ausland gegen eine in Deutschland geltende Strafverbotsnorm verstößt, kann er unter bestimmten Voraussetzungen zur Verantwortung gezogen werden. Das gilt zunächst für deutsche Staatsbürger, welche im Ausland die Normen des deutschen Strafgesetzbuchs nicht beachten.
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Spuren auf Datenträgern und Systemen - Oktober 14, 2009 by plock

Die Nutzung von IT scheint vieles zu vereinfachen, doch entstehen dadurch auch neue Probleme? Wer versteht wirklich was es bedeutet, wenn Daten gespeichert und gelöscht werden? Das Verschieben von nicht mehr benötigten Dateien in den Papierkorb von Windows, das Leeren des Papierkorbs und das Überschreiben von Dateien sind unterschiedliche Prozesse und nicht immer bedeutet gelöscht, dass niemand meine Daten wiederherstellen kann.
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Ermittlungsübung – Welche Spuren bleiben zurück? - Oktober 14, 2009 by plock

Ermittelt bitte in 4 Arbeitsgruppen, welche Spuren Eure Vornutzer auf dem Seminar-PC hinterlassen haben! Benutzt diesmal möglichst einen PC, den ihr bisher kaum bis gar nicht verwendet habt!

  • Überprüft den Papierkorb
  • Überprüft die Zwischenablage
  • Überprüft mit dem Programm „Nirsoft Openend Files View“ das System – was könnt ihr dadurch herausbekommen?
  • Überprüft mit dem Programm „Nirsoft IE Cache View“ das System – was könnt ihr dadurch herausbekommen?
  • Überprüft mit dem Programm „Nirsoft IE History View“ das System – was könnt ihr dadurch herausbekommen?
  • Andere Möglichkeiten ergeben sich mit den restlichen Programmen wie “Nirsoft Mozilla History View”, “Nirsoft Meine letzte Suche” usw.

Verfasst einen Kommentar zu Euren Ergebnissen und Eindrücken!

 

Die verwendeten Programme und noch einige mehr kann man bei www.nirsoft.net kostenfrei herunterladen und nutzen. Im unteren Bereich der jeweiligen Downloadseite gibt es die deutschen Sprachpakete.

Polizei vs. Cybercrime – Wie hilflos ist die Polizei? - Oktober 14, 2009 by plock

Die Polizei reagiert in Deutschland auf die Bedrohung des sogenannten Cybercrime auf verschiedene Arten. Es wurden bundeseinheitliche Aus- und Fortbildungskonzepte entwickelt und umgesetzt, in vielen Bundesländern ist das Thema Internetkriminalität mit einem hohen Stundenanteil Pflichtbestandteil für die neuen Polizeibeamtenanwärter und immer mehr öffnet sich die behördliche Strafverfolgung für externes Wissen.

  Aus Sicht der Ermittler ist es weiterhin problematisch, dass viele Daten sehr volatil sind und nur über kurze Zeiträume Hinweise auf Verantwortliche liefern. Zusätzlich zeigt sich, dass die technische und gesellschaftliche Entwicklung immer schneller geschieht und die bisher gewohnten Methoden der Rechtsanpassung (Straf- und Strafverfolgungsrecht wird der Realität nachträglich angepasst) scheinbar zu langsam und unflexibel sind. Die technisch globalisierte Welt, in der Daten innerhalb von Sekunden den Erdball umrunden können steht einer relativ starren und sehr diversen Welt aus rechtlichen Rahmenbedingungen gegenüber. Was in Deutschland verboten ist und für die Strafverfolgungsbehörden relativ einfach zu ermitteln ist, lässt sich vielleicht 500km weiter schon gar nicht mehr oder nur unter großen Schwierigkeiten durchführen.

  Weiterhin tritt ein Generationenproblem auf-denn die verantwortlichen Ermittler, Staatsanwälte und Richter sind in der Mehrzahl deutlich älter als die Täter. Sie haben die Entwicklung des Internets und Angeboten des Web 2.0 nicht von Geburt an miterlebt und sind somit immer ein bis zwei Schritte hinterher. Während Chats, Videokonferenzen, Blogs, Twitter, Poken und StudiVZ zum Alltag der Jugendgeneration gehören, zucken viele Erwachsene (und somit auch Ermittler und Richter) nur hilflos mit den Schulter.

  Aus gesellschaftspolitischer Sicht müssen wir uns als Staatsbürger fragen, wie stark schätzen wir Bedrohungen ein und wieviel Freiheiten sind wir bereit aufzugeben. Welche Gesetze müssen angepasst werden, was muss wo gespeichert werden und unter welchen Voraussetzungen darf die Strafverfolgung auf diese Informationen zugreifen.

Gefahren für den Staat aus dem Internet - Oktober 13, 2009 by plock

„Das Internet als Plattform für Terror, Gewalt, Religion und Kriminelle“

In einem weltweiten Netzwerk können Bedrohungen für den Staat bestehen, die bisher so nicht existiert haben und aus allen vorstellbaren Bereichen kommen. Doch wie groß ist die Bedrohung wirklich und was kann der Staat dagegen tun? Ab wann besteht die Gefahr, dass der Staat Grenzen überschreitet und das Leben des normalen Bürgers zu sehr einschränkt?

  • Welche Bereiche sieht Eure AG als besonders gefährlich für den Staat an?
  • Warum?
  • Findet geeignete Beispiele, die Eure Meinung unterstützen!

Verfasst einen Kommentar im Seminarblog und bereitet Euch auf eine Diskussion vor!

Film “Betrüger, Erpresser, Terroristen” - Oktober 13, 2009 by Jöran

Informationen zur Doku “Betrüger, Erpresser, Terroristen – Die unheimlichen Herrscher des Internets”weiterlesen »

Sicheres Shopping, Banking und Datenversand im Internet - Oktober 13, 2009 by plock

Sicheres Shopping, Banking und Datenversand im Internet

Von Malware bis Botnetz – Bedrohungen im Internet - Oktober 12, 2009 by plock

Die Bedrohungen des Internet tauchen immer wieder schlagwortartig in Diskussionen auf. Doch was bedeuten die ganzen Begriffe überhaupt, wie funktionieren die Angriffsmethoden und was kann ich tun, um meine Nutzung des Internets sicherer zu gestalten. weiterlesen »

Urheberrecht und Filesharing - Oktober 12, 2009 by Jöran

Wie funktioniert Filesharing? weiterlesen »

Sicherheit für Kinder und Jugendliche - Oktober 12, 2009 by Jöran

Wir haben in der Diskussion fünf Ebenen / Akteure unterschieden, die Bedrohungen vorbeugen oder kontrollieren können:

  • Schutz durch Verbote und Verfolgung (Staat kontrolliert)
  • Schutz durch Zugangsbeschränkungen und Inhaltskontrollen (Anbieter kontrolliert)
  • Schutz durch Technik / Filter (Erziehungsberechtigter kontrolliert)
  • Schutz durch Verhalten / Pädagogik (Kind / Jugendlicher kontrolliert, gemeinsam mit dem Erziehungsberechtigten)
  • Schutz durch Wachsamkeit (Bürger / community kontrolliert)

Hier noch die Materialsammlung …

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Bedrohungen für Kinder und Jugendliche - Oktober 12, 2009 by Jöran

Zur Einstimmung: Wo ist Klaus?

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