
Seit Mai 2004 bzw. Januar 2007 sind viele Länder Mitglied der Europäischen Union, die vor 1989 zum europäischen Herrschaftsbereich der ehemaligen Sowjetunion gehörten. Gemeinsam ist ihnen die realsozialistische Vergangenheit, aber auch der anschließende radikale Umbau ihrer Wirtschafts-, Sozial- und politischen Systeme. Dieser Prozess hat nicht nur Gewinner hervorgebracht, ist keineswegs beendet und beeinflusst nunmehr auch die Auseinandersetzungen über finanzielle Verteilungs- und politische Gestaltungsfragen auf europäischer Ebene. Was das im Konkreten heißt, soll am Beispiel von Polen und Tschechien und mit Blick auf die europäische Politikebene untersucht werden. Dazu sind Gespräche und Erkundungen in der Grenzregion Niederschlesien, Nordböhmen, Ostsachsen vorgesehen.