Neuer Putin?

Putin gezeichnet

(MK) Russland hat am 2. März einen Nachfolger von Präsident Wladimir Putin gewählt. Dessen Wunschkandidat, Dmitri Medwedjew, hat mit 70 Prozent der Stimmen gewonnen. Er stand als Sieger schon vorher fest. Was als Wahl ausgegeben wurde, war bloße Akklamation. Und entspricht damit einer Demokratie, die nur noch vorgibt, eine zu sein.

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Kopf an Kopf

Fotomontage aus Clinton und Obama

(MK) Wer löst George W. Bush als Präsidenten der Vereinigten Staaten ab? Am 4. November werden die Amerikaner darüber entscheiden. Vorerst aber ist noch nicht klar, wer gegeneinander antreten wird. So offen war das Rennen um die US-Präsidentschaft schon lange nicht mehr.

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Erklärt Liechtenstein bald Deutschland den Krieg? – Die Folgen der Zumwinkel-Affäre

Postchef Zumwinkel

(HS) „Da geht die Post ab“ lautete am Freitag vergangener Woche der treffende Aufmacher der Berliner „Tageszeitung“ oberhalb des Fotos, das Postchef Zumwinkel in Begleitung seines Anwalts beim Verlassen seiner Kölner Villa auf dem Weg zur Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte in Bochum zeigte. Vorausgegangen war eine Hausdurchsuchung mit Sicherstellung diverser Unterlagen. Solch rigoroses Vorgehen dürfte derzeit auch anderswo in Deutschland so manchen vermögenden Steuerhinterzieher ins Schwitzen bringen. ...

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Beim Klimaschutz besteht noch deutlicher Verbesserungsbedarf in der Industrie

Schornstein

Dass die Diskussion um den Klimawandel in so kurzer Zeit derart in Gang kommen würde, hatten sich viele Unternehmen nicht träumen lassen. Sie wurden laut eines Berichts der Süddeutschen Zeitung geradezu überrumpelt von dem neuen Bewusstsein, das ihr Firmen-Image in Gefahr brachte. Anstatt sich jedoch aufrichtig der Verantwortung zu stellen und das Problem bei der Wurzel zu packen - die Umweltbelastung zu verringern - setzten die Unternehmen auf teure Kampagnen, um in der Öffentlichkeit als umweltfreundlicher zu erscheinen, als sie es in Wahrheit sind.

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Die CDU, Erdogan und der Erzbischof von Canterbury – Wege in die integrationspolitische Sackgasse

Erdogan-Plakat

(HS) Nachdem durch Veranstaltungen wie Integrationsgipfeln und Islamkonferenzen seit 2006 der Eindruck entstehen konnte, Deutschland sei auf dem Wege seine Zukunft als Einwanderungsland anzuerkennen und zu gestalten, scheint sich 2008 zum Jahr integrationspolitischer Desaster zu entwickeln. Zunächst versuchte Roland Koch seine Regierungsmehrheit in Hessen damit zu retten, dass er das wachsende Problem der Jugendgewalt als „Ausländerproblem“ und damit als ethnisch – statt sozial – bedingt darstellte. Seinen Wahlkampf ...

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